Mineralien aus Röttis
Der Fabrikbesitzer G.Zschierlich war ein Vertreter der Gewerkschaft Saxonia-Bavaria in Geyer.
Dieses Unternehmen übernahm 1907 die Saxonia-und Bavaria-vereinigt-Feld-Fundgrube in Röttis.
Röttisit aus Röttis mit 3 hist. Etiketten.
Nur vom letzten Etikett ist die Herkunft bekannt: Staatl.Mineralien-Niederlage Freiberg, Sa.(ca. 1920-1950)
2.
1.
Röttisit aus Röttis mit 3 hist. Etiketten.
Das mit 1.Beschriftete Etikett stammt aus der Sammlung Carl Schiffner und zeigt Vorder-und Rückseite.
Auf der Vorderseite schreibt er zum Fundpunkt:"Von dem im Jahre 1918 kurze Zeit umgehenden Bergbau".
Etikett 2. ist zur Zeit nicht zuordbar.
Etikett 3. ist aus der Mineralien-Niederlage Freiberg, Sa.(1920-1950)
Der Link führt zur HP von meinem Freund Karlheinz Gerl, der mit großem Aufwand versucht hat, eine Vollständigkeit aller Freiberg Etiketten zu dokumentieren.
(er hat es nicht nur versucht, es ist Ihm auch gelungen!!)
3.
Calcit
aus Röttis bei Plauen
Etikett von Carl Schiffner
Rotnickelkies
aus Röttis bei Plauen
Kobaltblüte
aus Röttis bei Plauen
Um ca.1859 befuhr August Breithaupt die "Hans- Georg- Fundgrube". Er entdeckte und beschreibt erstmals das Mineral, welches nach dem Fundort "Röttis" benannt wurde.

Das Stück aus dieser Befahrung und das Originaletikett stammen aus der Sammlung Karlheinz Gerl / Oberkotzau.
Anzeige aus dem Katalog der
Mineralien-Niederlage Albin Jahn / Plauen vom Februar 1934